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Termine Hauptverein

Mi 13.12, 17:00-19:00
Geschäftsführende Hauptvorstandssitzung
Mo 18.12, 19:00-
Weihnachtsfeier des Förderrings
Di 26.12, 10:00-
34. Hallenmasters des TSV Fichte Hagen

Satzung [2015] des TSV Fichte Hagen 1863 e.V.

I. Allgemeines


§ 1 Präambel

 

1. Der Turn- und Sportverein Fichte Hagen 1863 e.V., eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts
Hagen unter VR 942, hat in seiner 152. ordentlichen Mitgliederversammlung vom
25.04.2015 die nachfolgende Satzung beschlossen und damit die in den Jahren 1945, 1958,
1976, 1991, 2003, 2006 und zuletzt 2010 jeweils geänderten bzw. neu gefassten Satzungen
außer Kraft gesetzt.
2. Wenn und soweit nachfolgend für Mitglieder und Funktionsträger des Vereins die männliche
bzw. weibliche Form gewählt ist, so beinhaltet dies nicht eine geschlechtsspezifische Bindung,
vielmehr können sowohl männliche als auch weibliche Personen Funktionsträger des
Vereins sein.

 

§ 2 Name, Sitz und Farben des Vereins

 

1. Der Verein führt den Namen „Turn- und Sportverein Fichte Hagen 1863 e.V.“, abgekürzt
„TSV Fichte Hagen 1863 e.V.“ und hat seinen Sitz in Hagen.
2. Die Vereinsfarben sind Blau – Weiß.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3 Zweck des Vereins


1. Zweck des Vereins sind die Förderung des Sports, die körperliche und geistige Ertüchtigung
durch Leibesübungen sowie die Errichtung und Erhaltung der vereinseigenen Sportanlagen
und Vereinsheime.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos
tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins
dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen
aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck
des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
3. Wenn und soweit einem Mitglied Aufwendungen im Zusammenhang mit der Wahrnehmung
von Aufgaben für den Verein entstanden sind, so können diese Aufwendungen gegen
entsprechenden Nachweis entschädigt werden. Über Grund und Höhe der Aufwandsentschädigung
entscheidet der Hauptvorstand durch Beschluss.


§ 4 Mitgliedschaft in Turn- und Sportverbänden


1. Der Verein ist Mitglied in Turn- und Sportfachverbänden seiner jeweiligen untergliederten
Abteilungen.
2. Die Mitgliedschaft im Verein zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Verbänden nach sich,
denen der Verein als Mitglied angehört. Die Mitglieder unterliegen insoweit den Satzungen
und Ordnungen dieser Verbände und unterwerfen sich denselben mit Eintritt in den Verein.

 


II. Mitgliedschaft


§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft


1. Jede Person, die sich im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindet, kann die Mitgliedschaft
erwerben.
2. Der Anmeldeantrag (Vordruck 101) ist schriftlich an den geschäftsführenden Hauptvorstand
zu richten, der über die Aufnahme innerhalb eines Monats seit Eingang des Antrags entscheidet.
Der Antrag eines Minderjährigen unter 18 Jahren bedarf der schriftlichen Zustimmung
der gesetzlichen Vertreter auf dem Anmeldeantrag.
3. Mit Erwerb der Mitgliedschaft entsteht die Verpflichtung zur Zahlung der Aufnahmegebühr
und des Mitgliedsbeitrages, deren Höhe sich nach der jeweils gültigen Beitragsordnung
richtet. Anmeldeanträge, die nicht die Zustimmung des Antragstellers zur Beitragszahlung
im Wege des Bankeinzugsverfahrens enthalten, sind im Regelfall abzulehnen.
4. Mit der Aufnahme als Vereinsmitglied erkennt das Mitglied die Satzung sowie die Beschlüsse
der Organe des Vereins als bindend an.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft endet durch Kündigung (Austritt) durch das Mitglied, Ausschluss des Mitgliedes
durch den Verein, Tod des Mitgliedes.
2. Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche an den geschäftsführenden Hauptvorstand zu
richtende Erklärung unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende gekündigt
werden. Die Kündigung der Mitgliedschaft wird durch den Verein schriftlich bestätigt.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Hauptvorstandes ausgeschlossen werden wenn das
Mitglied trotz mindestens zweifacher Mahnung fällige Beiträge nicht entrichtet hat, das Mitglied
in grober Weise den Interessen oder der Satzung des Vereins zuwider gehandelt hat, ein
sonstiger, wichtiger Grund zum Ausschluss des Mitgliedes vorliegt.
4. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Hauptvorstand auf Antrag. Zur
Antragstellung ist jedes Mitglied, die Abteilungsvorstände und der geschäftsführende
Hauptvorstand berechtigt. Der Ausschließungsantrag ist dem betroffenen Mitglied samt

Begründung mit der Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von 2 Wochen schriftlich
dazu zu erklären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berücksichtigung der etwa eingegangenen
Äußerungen des Mitgliedes zu entscheiden. Die Entscheidung über den Ausschluss
kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Hauptvorstandsmitglieder gefasst

werden. Der Ausschließungsbeschluss wird sofort wirksam und ist dem Mitglied schriftlich

samt Gründen mitzuteilen. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen
Mitglied das Recht des Einspruchs beim Ehrenrat des Vereins zu. Der Einspruch ist innerhalb
einer Frist von 2 Wochen ab Zugang der Entscheidung schriftlich an den Vorsitzenden des
Ehrenrates zu richten. Während des Einspruchsverfahrens ruhen die Mitgliedschaftsrechte.
Die Einspruchsentscheidung ist dem betroffenen Mitglied durch den Vorsitzenden des Ehrenrates
schriftlich mitzuteilen.


§ 7 Ehrenmitgliedschaft / Ehrenvorsitzender


1. Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Hauptvorstandes
mit 3/4 Mehrheit ernannt.
2. Ehrenvorsitzende werden durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Hauptvorstandes
mit 3/4 Mehrheit ernannt.
3. Die Ernennung eines Ehrenvorsitzenden ist nur zu dessen Lebzeiten zulässig.
4. Im Übrigen gilt die Ehrenordnung des Vereins.

 


III. Organe


§ 8 Organe des Vereins


- die Mitgliederversammlung,
- eine außerordentliche Mitgliederversammlung,
- der Hauptvorstand


§ 9 Mitgliederversammlung


1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins, ihrer Beschlussfassung
unterliegen alle Vereinsangelegenheiten, soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt
ist.
2. Im Geschäftsjahr muss mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung möglichst in
den ersten 4 Monaten des Kalenderjahres stattfinden. Hierzu wird durch den Hauptvorstand
mindestens 2 Wochen vorher schriftlich in den offiziellen Vereinsmitteilungen und/oder durch
eine persönliche Einladung (einfacher Brief) unter Angabe der Tagesordnung eingeladen.
3. Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen insbesondere:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über das zurückliegende
Geschäftsjahr,
b) Entlastung des Hauptvorstandes für das zurückliegende Geschäftsjahr,
c) Wahl des Hauptvorstandes, der Hauptkassenprüfer und der Mitglieder des Ehrenrates
(alle 2 Jahre),
d) Festsetzung der Beiträge,
e) Satzungsänderungen,
f) Entscheidungen über Anträge zur Tagesordnung oder Sachanträge, die mindestens
10 Tage vor der Versammlung schriftlich an den geschäftsführenden Hauptvorstand zu richten
sind. Dringende Anträge können in der Versammlung mündlich vorgetragen werden,
wenn sie bei einer Verzögerung ihren Zweck verfehlen würden.

4. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem
der beiden 2. Vorsitzenden, bei deren Verhinderung wiederum durch ein anderes anwesendes
Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes geleitet.
5. In jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, welches vom Protokollführer und
dem Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Das Protokoll kann durch jedes Mitglied eingesehen
werden.
6. Sofern die Satzung nichts anderes bestimmt, werden alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung
mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder offen gefasst.
Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder. Geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn die Mitgliederversammlung dieses
auf Antrag eines Mitgliedes mit einfacher Mehrheit beschließt.
7. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat.
8. Die Zustimmung zu Anträgen von für den Verein weitreichender Bedeutung bedarf einer
Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Die Einordnung als Antrag
von weitreichender Bedeutung erfolgt durch den Hauptvorstand, der entsprechende Einordnungsbeschluss
ist bei der Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen. Das Recht zur
Stellung von Anträgen mit weitreichender Bedeutung steht ausschließlich dem Hauptvorstand
zu.


§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung


1. Der Hauptvorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung aus wichtigem
Grund mit einfacher Mehrheit einberufen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens
10 % der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies unter Angabe des Zwecks und der
Gründe verlangen. Das Verlangen ist an den geschäftsführenden Hauptvorstand zu richten
und bedarf der Schriftform.
3. Die für ordentliche Mitgliederversammlung in dieser Satzung getroffenen Bestimmungen des
§ 9 der Satzung gelten für außerordentliche Mitgliederversammlungen entsprechend.


§ 11 Hauptvorstand (HV)


1. Der Hauptvorstand vertritt den Verein nach Innen und Außen und führt dessen Geschäfte
nach Maßgabe dieser Satzung in Verbindung mit den die Satzung ergänzenden Geschäftsordnungen.
2. Der Hauptvorstand besteht aus:
- dem Ehrenvorsitzenden,
- dem Vorsitzenden,
- den beiden 2. Vorsitzenden,
- dem Hauptgeschäftsführer,
- dem 1. , 2. und ggf. 3. Geschäftsführer,
- dem Hauptkassenwart,
- dem stellvertretenden Hauptkassenwart –sofern gewählt-
- den Leitern der dem Verein untergliederten Abteilungen,
- dem Rechts- und Sozialwart,
- dem Hauptjugendleiter –sofern gewählt-,
- dem stellvertretenden Hauptjugendleiter –sofern gewählt-,
- dem Pressesprecher –sofern gewählt-,
- dem Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Ehrenrates, bzw. ihrer Vertreter,
- dem Vorsitzenden des Förderrings,
Der Vorsitzende des Förderrings ist Mitglied des Hauptvorstandes ohne Stimmberechtigung.
Der Vorsitzende der Hauptkassenprüfer ist berechtigt, an den Sitzungen des Hauptvorstandes
beratend teilzunehmen, ein Stimmrecht hat er nicht.
Sofern eine oder mehrere Funktion(en) des Hauptvorstandes nicht besetzt werden, kann der
Hauptvorstand durch Beschluss deren Aufgaben anderen Mitgliedern des Hauptvorstandes
zuordnen. Zwischen zwei ordentlichen Mitgliederversammlungen kann der Hauptvorstand
durch Beschluss nicht besetzte Funktionen des Hauptvorstandes kommissarisch besetzen.
3. Die Geschäfte der laufenden Verwaltung des Vereins werden durch den geschäftsführenden
Hauptvorstand (GHV) geführt.
Der geschäftsführende Hauptvorstand besteht aus
- dem Vorsitzenden,
- den beiden 2. Vorsitzenden,
- dem Hauptgeschäftsführer,
- dem 1. Geschäftsführer,
- dem Hauptkassenwart,
- dem Hauptjugendleiter –sofern gewählt-,
- dem Pressesprecher –sofern gewählt-,
Sofern eine oder mehrere Funktion(en) des geschäftsführenden Hauptvorstandes nicht besetzt
werden, kann der Hauptvorstand durch Beschluss deren Aufgaben anderen Mitgliedern
des geschäftsführenden Hauptvorstandes zuordnen. Zwischen zwei ordentlichen Mitgliederversammlungen
kann der Hauptvorstand durch Beschluss nicht besetzte Funktionen des
geschäftsführenden Hauptvorstandes kommissarisch besetzen.
4. Der Hauptvorstand und der geschäftsführende Hauptvorstand sind befugt, sich eine Geschäftsordnung
zu geben. Die Geschäftsordnung ist von der Mitgliederversammlung zu
bestätigen.
5. Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins im Sinne des
§ 26 BGB sind der Vorsitzende, die beiden 2. Vorsitzenden, der Hauptgeschäftsführer und der
Hauptkassenwart jeweils zu zweit gemeinsam berechtigt.
6. Der Hauptvorstand und der geschäftsführende Hauptvorstand sind beschlussfähig, wenn die
Mehrheit seiner gewählten Mitglieder anwesend ist.
7. Die Hauptvorstandssitzungen werden von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von
einem der beiden 2. Vorsitzenden, bei deren Verhinderung wiederum durch ein anderes anwesendes
Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes geleitet. Die in den Sitzungen
des Hauptvorstandes gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom
Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.
8. Beschlüsse des Hauptvorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Sitzungsleiters. Stimmenthaltungen
gelten als Neinstimmen.
9. Die Mitglieder der Abteilungsvorstände und die Hauptkassenprüfer sind berechtigt,
an den Sitzungen des Hauptvorstandes teilzunehmen, ohne allerdings stimmberechtigt
zu sein. Das Stimmrecht eines anwesenden Abteilungsleiters oder dessen entsandten
Vertreters bleibt davon unberührt.
10. Der Hauptvorstand soll mindestens 2-mal im Geschäftsjahr zusammentreten. Die Einladung
erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Einladungsfrist von
14 Tagen.


§ 12 Vereinsjugend


Im Rahmen der Bestimmungen der Jugendordnung verwaltet sich die Vereinsjugend selbstständig.
Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel. Die Verwendung
muss den Bestimmungen des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
entsprechen. In Jugendangelegenheiten, die allein in den Geschäftsführungsbereich der untergliederten
Abteilungen fallen, entscheiden ausschließlich die Abteilungen.


§ 13 Kassenführung, Vermögen, Gewinne


1. Die Kassenführung des Hauptkassenwartes wird durch mindestens 3 Hauptkassenprüfer,
die von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer des Hauptvorstandes
gewählt werden, überprüft. Die Hauptkassenprüfer sind berechtigt und verpflichtet, die
Wirtschaftsführung des Vereins laufend zu überwachen. Im Jahr kann jederzeit eine
nicht angemeldete Kassenprüfung vorgenommen werden. Über das Ergebnis ihrer Prüfungen
haben die Hauptkassenprüfer in der Mitgliederversammlung zu berichten. Die
Haupkassenprüfer sind weiterhin berechtigt, die Kassengeschäfte der untergliederten
Abteilungen stichprobenhaft vor den jährlich wiederkehrenden Abteilungsversammlungen zu
überprüfen. Die Kassenprüfungen der Abteilungen sollen bis spätestens Ende März jeden
Jahres für das zurückliegende Geschäftsjahr abgeschlossen sein. Die gegenüber der Mitgliederversammlung
des Vereins zu erstattenden Berichte der Hauptkassenprüfer sollen sich
auch über die allgemeine Finanzlage der geprüften Abteilungen verhalten. Kann eine Abteilung
die Kassenprüfung nicht rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)
des Vereins nachweisen, so ist der geschäftsführende Hauptvorstand berechtigt,
fällige Zuwendungen an die betroffene Abteilung aus der Hauptkasse auszusetzen.
2. Die Hauptkassenprüfer wählen aus ihren Reihen einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.
3. Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) dürfen nur durch die gemäß
§ 26 BGB Vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder (vgl. § 11 Ziffer 5.) und durch den
stellv. Hauptkassenwart ausgestellt werden. Es sind grundsätzlich immer 2 Unterschriften
mit Siegelaufdruck erforderlich.
4. Zuwendungsbestätigungen für Sachspenden dürfen nur ausgestellt werden, wenn die
gespendete Sache für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne dieser Satzung verwendet wird.
Die Sachspenden sind mit dem gemeinen Wert zu bewerten. Die Bewertung ist von den die
Zuwendungsbestätigung ausstellenden Vorstandsmitgliedern schriftlich zu dokumentieren.
Kann der Wert der Sachspende nicht zweifelsfrei ermittelt werden, so ist in der Zuwendungsbestätigung
zu vermerken: „Wert nach Angaben des Spenders“.
5. Die Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen für Aufwandsspenden ist zulässig, wenn
und soweit diese Satzung für den Spender einen Anspruch auf Erstattung von Aufwendungen,
die für den Verein geleistet worden sind, vorsieht und der Spender auf diesen
Anspruch verzichtet. Die Aufwandsspende ist in der Weise in der Buchführung festzuhalten,
dass sowohl die Ausgabe in Höhe des Aufwandes als auch die Spendeneinnahme
zu buchen sind. Darüber hinaus ist der Verzicht des Spenders auf den Erstattungsanspruch
schriftlich zu dokumentieren.


§ 14 Ehrenrat


1. Der Ehrenrat hat die Aufgabe und den Zweck, die Arbeit der Vereinsorgane zu unterstützen,
die sportliche Korrektheit aller Entscheidungen der Vereinsorgane im Rahmen der Satzung
und der Vereinsstrukturen zu überwachen und zu gewährleisten, die Wahrnehmung der Mitgliederrechte
zu festigen und bei Verstößen gegen die Satzung und/oder das Ansehen des
Vereins in der Öffentlichkeit einzuschreiten.
2. Die Mitgliederversammlung wählt auf Vorschlag des Hauptvorstandes die bis zu 10 ständigen
Mitglieder des Ehrenrates. Kommt keine einfache Mehrheit für die vorgeschlagenen
10 Mitglieder einer zusammengefassten Liste zustande, wird in einzelnen Namensabstimmungen
über jeden einzelnen dieser Kandidaten abgestimmt. Für die Kandidaten, die keine
einfache Mehrheit der Stimmen erhalten, rücken aus der jeweiligen Liste Wahlvorschläge in
der vom Hauptvorstand festgelegten Reihenfolge zur Abstimmung nach. Der Hauptvorstand
bestimmt und wählt diese 10 Mitglieder wie folgt: 5 Mitglieder werden aus einer Vorschlagsliste
der Abteilungen gewählt, die weiteren bis zu 5 Mitglieder werden aus einer nachfolgend
aufzustellenden Vorschlagsliste des geschäftsführenden Hauptvorstandes gewählt. Bei der
Abteilungsliste und bei der Liste des geschäftsführenden Hauptvorstandes hat jedes
Hauptvorstandsmitglied bis zu 5 Stimmen. Gewählt sind die Kandidaten in der Reihenfolge
ihrer erhaltenen Stimmen. Aus einer Abteilung sollen höchstens 3 Mitglieder in den Ehrenrat
gewählt werden. Die Mitglieder des Ehrenrates dürfen kein anderes Vorstandsamt im Verein
bekleiden. Hiervon ausgenommen ist die Funktion eines Kassenprüfers. Die Mitglieder des
Ehrenrates werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt, Wiederwahl ist im Rahmen der Altersgrenze
unbegrenzt zulässig. Das Mindestalter der Mitglieder des Ehrenrates beträgt im Wahljahr
30 Jahre, das Höchstalter im ersten Wahljahr ist auf 80 Jahre begrenzt. Die Mitglieder
des Ehrenrates sollten im Wahljahr eine 10-jährige Mitgliedschaft nachweisen. Begründete
Ausnahmen sind zulässig.
3. Der Ehrenrat wählt seinen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter aus seinen Reihen selbst.
Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind stimmberechtigte Mitglieder im Hauptvorstand
des Vereins. Sollte der Vorsitzende und/oder sein Stellvertreter bei einer
Hauptvorstandssitzung verhindert sein, so haben 2 anwesende andere Mitglieder
des Ehrenrates Stimmrecht. Der Ehrenrat soll im Kalenderjahr mindestens zweimal
tagen. Die Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden bzw. durch seinen Stellvertreter in
schriftlicher Form unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von 14 Tagen.
Auf schriftliches Verlangen von mindestens 5 Mitgliedern des Ehrenrates, ist zu einer Sondersitzung
des Ehrenrates unter Angabe des oder der dringlichen Tagesordnungspunkte durch
den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter unverzüglich einzuladen.
Zu den Sitzungen des Ehrenrates ist der geschäftsführende Hauptvorstand mit einzuladen.
Der Ehrenrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner gewählten Mitglieder anwesend
ist. Die Beschlüsse des Ehrenrates werden mit einfacher, offener Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Sitzungsleiters. Stimmenthaltungen
gelten als Neinstimmen. Geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn der Ehrenrat
dieses auf Antrag eines Mitgliedes des Ehrenrates mit einfacher Mehrheit beschließt.
Der Vorsitzende des Ehrenrates und sein Stellvertreter sind berechtigt und angehalten, an
den regelmäßigen Sitzungen des geschäftsführenden Hauptvorstandes teilzunehmen, ohne
allerdings selbst stimmberechtigt zu sein.
4. Dem Ehrenrat des TSV Fichte Hagen 1863 e.V. obliegen insbesondere folgende Aufgaben
und Zuständigkeiten.

4.1 Ausschluss- und Einspruchsverfahren für alle Mitglieder des Vereins. Beteiligung und Beilegung
von Streitfällen zwischen Vereinsorganen sowie zwischen einzelnen Mitgliedern
untereinander. Dem Ehrenrat obliegt die Schlichtung bzw. der Schlichtungsversuch von
Streitigkeiten innerhalb des Vereins sowie unter den Mitgliedern. Er ist ferner zuständig für
die abschließende Entscheidung über den Einspruch eines durch den Hauptvorstand ausgeschlossenen
Mitgliedes. Sowohl für den Verein als auch für alle Mitglieder ist der ordentliche
Rechtsweg zu den Zivilgerichten verschlossen, bevor nicht der Versuch einer Streitschlichtung
über den Ehrenrat vergeblich unternommen worden ist. Beschlussfassungen des Ehrenrates
erfolgen aufgrund mündlicher Erörterungen, in deren Verlauf den beiden Streitparteien
Gelegenheit gegeben wird, ihre Belange und Ansichten ausreichend vorzutragen. Erweist sich
eine gütliche Einigung der Streitparteien trotz entsprechender Bemühungen des Ehrenrates
als nicht gegeben, so kann der Ehrenrat durch Beschluss auf eine Verwarnung, Aberkennung
der Fähigkeit, ein Vereinsamt auf Zeit oder auf Dauer zu bekleiden, oder auf zeitlichen Ausschluss
vom Sportbetrieb oder auch als letztes Mittel auf Vereinsausschluss des Mitgliedes
entscheiden. Der Beschluss des Ehrenrates ist den Betroffenen über den geschäftsführenden
Hauptvorstand per Einschreiben zuzuleiten. Eine Anfechtung dieses Beschlusses findet nur
auf dem ordentlichen Rechtsweg zu den Zivilgerichten statt.
4.2 Zustimmungen zu den Vorschlägen des Hauptvorstandes oder des geschäftsführenden
Hauptvorstandes zur Ehrung von Mitgliedern oder Mannschaften. Ehrungen eines Mitgliedes
oder einer Mannschaft nach § 1 – Absatz 2 der Ehrenordnung des Vereins. Ernennung eines
Ehrenmitgliedes nach § 2 oder eines Ehrenvorsitzenden nach § 3 der Ehrenordnung des
Vereins.
Der Vorsitzende des Ehrenrates übernimmt die Ehrungen von Mitgliedern, einschließlich der
schriftlichen Glückwünsche sowie Beileidsschreiben bei Todesfällen.
Bei besonders verdienten bzw. langjährigen Mitgliedern und bei Mandatsträgern, erfolgt
jeweils eine Abstimmung mit dem Vorsitzenden oder den beiden 2. Vorsitzenden des Vereins.
4.3 Empfehlungsbeschluss zu einer beabsichtigten Satzungsänderung des Vereins.
4.4 Empfehlungsbeschluss zu einer beabsichtigten Änderung der Beitragsordnung des Vereins.
4.5 Empfehlungsbeschluss zu Neuinvestitionen des Vereins im erheblichen Umfange.

 


IV. Abteilungen


§ 15 Abteilungen


1. Der Verein gliedert sich in folgende Abteilungen:
- Turnen
- Leichtathletik
- Fußball
- Handball
- Basketball
- Tischtennis
- Volleyball
- Tennis
- Hockey
- American Sports
- Taekwondo
2. Die Abteilungen stellen unselbstständige Untergliederungen des Vereins dar. Die Abteilungen
sind nicht befugt, sich eine eigene Satzung zu geben.
3. Die Rechte der Abteilungen gegenüber dem Verein werden durch die Abteilungsvorstände
wahrgenommen, die durch die Abteilungsmitglieder in der Abteilungsmitgliederversammlung
gewählt werden und sodann dem Hauptvorstand schriftlich zu benennen sind. Für
die Mitgliederversammlungen der Abteilungen und für die Abteilungsvorstände gelten die
Vorschriften dieser Satzung einschließlich der ergänzenden Ordnungen sowie die von der
Mitgliederversammlung oder dem Hauptvorstand für den Verein entwickelten Richtlinien
entsprechend.
4. Im Rahmen dieser Befugnisse sind die Abteilungsvorstände berechtigt und bevollmächtigt,
die Abteilungsangelegenheiten nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Vereinsführung
selbstständig im Namen und mit Wirkung für den Verein zu erledigen. Insbesondere
führen die Abteilungen ihre sportlichen Veranstaltungen, Wettkämpfe und
Meisterschaften eigenständig durch. Die Abteilungen sind berechtigt, zusätzlich eigene
Abteilungsbeiträge zu erheben. Ihre Haushalts- und Kassenführung muss den Bestimmungen
des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung sowie
den Bestimmungen der Vereinssatzung betreffend die Gemeinnützigkeit des Vereins entsprechen.
Über die vom Verein den Abteilungen zur Verfügung gestellten Gelder ist jederzeit
auf Anforderung des Hauptkassenwartes Rechnung zu legen. Wichtige Geschäftsvorgänge,
die finanzielle Verpflichtungen zur Folge haben, die den halben Jahresetat einer
Abteilung oder 5.000 EURO im Einzelfall übersteigen, bedürfen der Zustimmung des geschäftsführenden
Hauptvorstandes. Dies gilt auch für den Abschluss von Verträgen wie
z.B. Trainer- und Spieler sowie Übungsleiterverträge und sonstige Dauerschuldverhältnisse,
die mit finanziellen Verpflichtungen für die Abteilung verbunden sind. Die Verpflichtung
zur Meldung solcher wichtiger Geschäftsvorfälle liegt bei den betroffenen Abteilungsvorständen.
5. Die Neubildung, Auflösung von Abteilungen, Zusammenschlüsse bzw. Spielgemeinschaften
mit anderen Vereinen oder Abteilungen von Vereinen beschließt die Mitgliederversammlung
auf Vorschlag des Hauptvorstandes mit einfacher Mehrheit, wenn nicht § 9 – Absatz 8 der
Satzung vom Hauptvorstand beschlossen wird.

 

§ 16 Datenschutzklausel

 

1. Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Geburtsdatum und
seine Bankverbindung sowie weitere Angaben auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen
EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer
zugeordnet. Die personengebundenen Daten werden dabei durch geeignete technische
und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen
und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich
intern nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind und keine
Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das
der Verarbeitung entgegensteht.
2. Als Mitglied einer ganzen Reihe von Sportverbänden ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder
und Sportergebnisse an die Verbände zu melden. Übermittelt werden dabei Name,
Vorname, Geburtsdatum, Wohnadresse und Vereinsmitgliedsnummer; bei Mitgliedern mit
besonderen Aufgaben auch weitere Angaben.
3. Der Verein informiert die Tagespresse über Turnier- und Spielergebnisse sowie über besondere
Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auch auf der Internetseite und in den
Vereinsmitteilungen des Vereins veröffentlicht. Ein einzelner Widerspruch eines Mitgliedes
gegen diese Art der Veröffentlichung ist nur eingeschränkt möglich.
4. Die Weitergabe von personenbezogenen Mitgliederdaten bezieht sich immer nur auf Sportereignisse,
Sportergebnisse und erwähnenswerte private Ereignisse. Ein einzelner Widerspruch
eines Mitgliedes gegen diese Art der Veröffentlichung ist ebenfalls nur eingeschränkt möglich.
Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und Abteilungsvorstände ausgehändigt,
die im Verein eine entsprechende Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten
erfordert. Eine anderweitige Weitergabe dieser Verzeichnisse ist nicht zulässig.
5. Beim Ausscheiden eines Mitgliedes werden Name, Adresse und Geburtstag aus der Mitgliederliste
des Vereins gelöscht. Personenbezogene Daten des ausscheidenden Mitgliedes, die
Kassenverwaltung betreffend, werden gemäß den steuerlichen Bestimmungen bis zu zehn
Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Ausscheidens durch den Vorstand aufbewahrt.


§ 17 Auflösung des Vereins und Liquidation


1. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden,
stimmberechtigten Mitglieder zweier Mitgliederversammlungen beschlossen werden. Die
beiden Mitgliederversammlungen müssen mindestens 4 Wochen, längstens aber 8 Wochen,
auseinander liegen.
2. Mit der Auflösung des Vereins ist der Vorstand im Sinne von § 11 Abs. 5 der Satzung Liquidator.
Das nach Beendigung der Liquidation verbleibende Vermögen fällt an die Stadt Hagen
und darf nur zu gemeinnützigen Zwecken – und zwar zur Förderung des Sports – verwendet
werden.


Hagen, den 25.04.2015