Dienstag, 05 Januar 2016 22:32

Tradition der Kurrende lebt weiter

Der erste Montag eines neuen Jahres steht beim Förderring immer unter einem ganz besonderen Motto: die Kurrende.

Diese Einrichtung, die ihren Ursprung in der evangelischen Kirche der Reformationszeit hat, wurde vor einigen Jahren auch beim Förderring installiert. Während es sich seinerzeit bei der Kurrende eigentlich um einen Chor bedürftiger Kinder handelte, der gegen Geldspenden Liedgut zum Besten gab, ist die Zusammensetzung und der Zweck unserer Förderrings-Kurrende mittlerweile modifiziert und den aktuellen "Bedürfnissen" angepasst worden. 

Unsere Kurrende zieht nämlich durch den Ort von Haus zu Haus, um den Förderringsmitgliedern in Liedform gute Wünsche zum neuen Jahr zu überbringen. Dass dieses nicht ganz uneigennützig geschieht, versteht sich von selbst, hat doch jeder Hausherr in der Regel etwas Hochprozentiges als Belohnung zur Stelle.

Trotz des doch bescheidenen Wetters konnte der Chor diesmal mit einer Rekordzahl von 20 Mitgliedern im wahrsten Sinne des Wortes auf sich aufmerksam machen. Bodo Reimann als Initiator und "Wegbereiter" hatte eine Tour zusammengestellt, die in diesem Jahr auf dem Bleichplatz startete und uns über den Hüttenberg bis zum Weitblick führte. Von dort ging es zurück zur Wörthstraße und durch den Riegerbusch zum Struckenberg. Die Stimmbänder einmal geölt konnten wir hier schließlich noch unsere liebe Bärbel mit einem Geburtstagsständchen überraschen. Gegen 23 Uhr war dann die Kurrende 2016 auch schon leider wieder Geschichte - ein toller Abend!

Spitzt die Ohren und bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt:

Heute da kommen wir

aus freien Stücken,

die Überraschung hier

wird uns wohl glücken.

Wünschen das Allerbest'

zum Beginn des Jahres.

Wenn du ein Schnäpschen hätt'st,

wär's was wunderbares!

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