TSV Fichte Hagen 1863 e.V. - Hauptverein

Dienstag, 07 Januar 2020 00:44

Ein frohes neues Jahr...!

...hat der Förderring seinen Mitgliedern auch in diesem Jahr wieder gewünscht. Die traditionelle Kurrende führte uns in diesem Jahr von der Wörthstraße über den Rafflen- und Riegerbusch hinauf zum Struckenberg. Auf dieser Tour wurde an ausgewählten Stationen den Förderringsmitgliedern ein musikalischer Neujahrsgruß geboten. Im Gegenzug konnte sich der Chor über eine hochprozentige Belohnung freuen. Auch der kleine Hunger wurde gestillt, um den weiten Weg durchs Eilper Feld bestreiten zu können. Die Runde endete planmäßig bei Bärbel auf dem Struckenberg. Hier wurde die Kurrende kurzfristig noch zum Geburtstagsständchen umgeschult...

Eine tolle Einrichtung, die im nächsten Jahr auf neuer Route bestimmt ihre Fortsetzung finden wird. An dieser Stelle ein Dank an alle Mitwirkenden!

Anbei ein paar Impressionen von den diesjährigen Stationen.

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Montag, 02 Dezember 2019 19:45

Sportlerwahl 2019

Liebe Sportlerinnen, liebe Sportler, liebe Vereinsvertreter,

haben Sie schon abgestimmt? Die Sportlerwahl 2019 läuft.

Wählen Sie die Sportlerin, den Sportler, die Mannschaft des Jahres 2019 in Hagen.

Erstmals haben wir in diesem Jahr auch unsere Mitgliedsvereine um Vorschläge für die Nominierungen gebeten, eine unabhängige Jury hat aus diesen Vorschlägen ausgewählt. Das Ergebnis und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage des SSB Hagen unter

https://www.ssb-hagen.de/index.php/sportlerwahl-2019

Wir freuen uns auf Ihre Abstimmung.

 

Mit sportlichen Grüßen aus Hagen

Stadtsportbund Hagen e. V.

Wir lieben Sport !

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Mittwoch, 27 November 2019 13:30

Aktuelles Urteil zum Sportunfall

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 14.11.2019
- 22 U 50/17 -

Kein Anspruch auf Schadensersatz gegen Torfrau im Hallenhandball ohne rote Karte mit Bericht

Bei fehlendem Bericht ist von Regelwidrigkeit im Rahmen des körperbetonten Spielbetriebs auszugehen

Stoßen die Torfrau und eine Angreiferin beim Sprungwurf im 6-Meter-Torraum zusammen, kommt eine Schadens­ersatz­verpflichtung der Torfrau für Verletzungen der Angreiferin nur in Betracht, wenn gegen die Torfrau eine rote Karte mit Bericht verhängt wurde. Wird allein eine rote Matchkarte ohne Bericht verhängt, die sich nicht auf weitere Spielteilnahmen auswirkt, kommen Ersatzansprüche nicht in Betracht. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main hervor.

Dem Verfahren lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die Parteien waren Spielerinnen gegnerischer Jugendmannschaften bei einem Hallenhandballspiel. Kurz vor Schluss machte die Klägerin im Rahmen eines Tempo-Gegenstoßes einen Sprungwurf. Die Beklagte, Torfrau der Gegnerinnen, versuchte den Wurf abzuwehren. Beide trafen im 6-Meter-Torraum zusammen. Die Klägerin stürzte und erlitt einen Kreuzbandriss im linken Knie. Der Schiedsrichter erteilte der Beklagten eine rote Karte ohne Bericht. Sie war für das fragliche Spiel, nicht aber darüber hinaus gesperrt. Die Klägerin begehrt Schmerzensgeld und Schadensersatz.

OLG: Deliktischer Schadensersatz kommt nicht in Betracht

Das Landgericht Darmstadt gab der Klage weitgehend statt. Die hiergegen gerichtete Berufung hatte vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main Erfolg. Das Gericht wies die Klage ab. Die Beklagte habe vorliegend nicht dermaßen grob regelwidrig gehandelt, dass ein deliktischer Schadensersatzanspruch in Betracht käme, stellte das Oberlandesgericht nach Beweisaufnahme fest.

Keine Haftung bei Einhaltung von Regeln bei Mannschaftssportarten

Die Herbeiführung einer Verletzung des Kontrahenten (Gegenspielers) bei Einhaltung der Spielregeln könne regelmäßig keine Haftung des Schädigers aus Delikt begründen, stellte das Oberlandesgericht insbesondere im Hinblick auf Mannschafts-Kampfsportarten fest. Welche Gefahren im Einzelnen hingenommen werden müssten, richte sich nach den jeweiligen Sportarten. Basketball, Fußball oder Hallenhandball stellten hohe Anforderungen an die physische und psychische Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und körperlichen Einsatz der Mitspieler. Gewisse Kampfhandlungen seien dabei auch von einem sorgfältigen Spieler nicht zu vermeiden, wenn dieses nicht sein Charakter als lebendiges Kampfspiel verlieren solle - auch wenn es nach den Spielregeln bereits als Foulspiel gewertet werde.

Voraussetzung für haftungsbegründendes Verhalten ist grobe Verletzung der Wettkampfregeln

Folglich sei nicht jede geringfügige Verletzung einer dem Schutz der Spieler dienenden Regel fahrlässig und damit haftungsbegründend. Für eine deliktische Haftung komme es vielmehr darauf an, ob die Verletzung eines Spielers auf einem Regelverstoß eines Gegenspielers beruht, der über einen geringfügigen und häufigen Regelverstoß deutlich hinausgehe und auch einen Grenzbereich zwischen gebotener kampfbedingter Härte und unzulässiger Unfairness klar überschreite, so das Oberlandesgericht. Voraussetzung für ein haftungsbegründendes Verhalten sei mithin das Vorliegen einer groben Verletzung einer zum Schutz von Spielern bestimmten Wettkampfregeln (etwa nach Ziff. 8.5 der Wettkampfregeln). Hier habe der Sachverständige das Verhalten der Beklagten überzeugend nicht als besonders unsportlich, sondern lediglich als unnötige Härte aus jugendlichem Übereifer eingeordnet.

Haftung nur bei roter Karte mit Bericht

Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass sich der Vorfall im 6-Meter-Bereich der Torfrau ereignet habe. Springe ein Spieler dort hinein, sei ein Zusammenstoß sein Risiko. Bedeutung erlange zudem, dass der Schiedsrichter eine rote Karte, jedoch ohne Bericht erteilt habe. Erst ein Bericht i.S.v. Ziff. 8.6 der Wettkampfregeln liefere die Basis für die spielleitende Stelle, um später über Sanktionen zu entscheiden. Nach dem Regelwerk sei bei schwerwiegenden Regelverstößen eine rote Karte mit Bericht vorgesehen. Der Bericht ermögliche eine eindeutige Tatsachenfeststellung. Fehle der Bericht wie hier, sei davon auszugehen, dass die Regelwidrigkeiten sich im Rahmen des körperbetonten Spielbetriebs hielten und deshalb dadurch bedingte Verletzungen von der Einwilligung des Verletzten umfasst seien, stellt das Oberlandesgericht abschließend fest.

 

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Montag, 08 Juli 2019 08:34

Neuigkeiten aus der Boule-Gruppe

Die Sommer-Saison hat auch für die Boule-Gruppe begonnen. Das Jahr 2019 hat aber für uns auch eine gravierende Änderung gebracht. Durch den Tod von Heinrich Hilker, Mitbegründer der Boule-Gruppe, können wir absehbar nicht mehr bei schlechtem Wetter in seinem Haus (im ehemaligen Hallenbad), unseren Sport ausüben.  Das Haus soll verkauft werden und so fällt auch unser sogenanntes Winterquartier weg. In der Gruppe haben wir uns natürlich Gedanken gemacht, wie wir weiterhin auch bei schlechtem Wetter und auch im Winter unseren Sport ausüben können. Es kam die Idee auf, auf unserer Spielfläche auf dem oberen Platz des Struckenbergs ein Zelt aufzubauen. Es wurde im Internet recherchiert und schnell ein passendes, auch wintertaugliches Zelt gefunden. Wir konnten den Vorstand mit unserer Idee überzeugen und so gab er grünes Licht für die Bestellung des Zeltes. Herzlichen Dank an den geschäftsführenden Vorstand und hier vor allen Dingen an Reiner Flormann, für die für uns überlebenswichtige Entscheidung. 
Wir hatten uns bereit erklärt, das Zelt eigenhändig aufzubauen und auch spieltauglich zu machen. Es war gar nicht so einfach, das Zelt aufzubauen. Das Zelt hat eine Größe von 6 x 12 Meter und die Lieferung bestand aus 14!! Kartons. Aber, mit vereinten Kräften ist es uns gelungen, das Zelt aufzustellen und einzurichten. Bis auf die zur Bauzeit Kranken und Urlauber haben sich alle am Aufbau beteiligt.  Ein besonderer Dank gilt hier Wolfgang, Volker, Werner, Horst, Hartmut und Dieter, die bei jedem Arbeitstag dabei waren. So schließt sich der Kreis, wir spielen nun ganzjährig auf dem oberen Platz des Struckenbergs. Unsere sportliche Heimat ist nun mal der Struckenberg und so soll es auch für die Zukunft bleiben. Wir haben nun dort oben weiterhin 3 Außenspielplätze,  im Zelt 2 Spielflächen von jeweils 3 x 10 Meter und im Zelt ist auch noch eine Sitzecke zum Ausruhen. Das Zelt steht auch allen anderen  Abteilungen für Veranstaltungen zur Verfügung. Bei Interesse zur Nutzung des Zeltes bitte mit Dieter Zoernack (Telefon:  02331/79530; Handy: 01735213733 oder E-Mail. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) in Verbindung setzen.
 
Wir sind zurzeit 16 aktive Spieler und können noch Mitglieder gebrauchen. Also, wer Lust hat ein paar sportliche und gesellige Stunden auf dem Struckenberg, jeden Donnerstag ab 14.00 Uhr,  mit uns zu verbringen, ist herzlich eingeladen. Kugeln für den Anfang sind reichlich vorhanden.
 
Autor: Dieter Zoernack                                                              
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